Das Buch wird nächstes Jahr veröffentlicht. Es geht im Buch um Gedanken, Gefühle und Situationen, um Liebesbeziehungen und Partnerschaft.

Einige der Kapiteln im Buch sind:

In der Phantasie erschaffen, Wahre Liebe, Hass und Hassliebe, „Eine gute Beziehung“, Toxische Beziehungen, Außenbeziehungen, Sexsucht, Gefühle – unser Antrieb, Oxytocin – das Hormon der Nähe -monogam und sozial, Autonomie, Bindung – wie viel Freiheit, Worin unterscheiden sich Frauen von Männern, Freundschaft – wann sie gelingt, Sexualität – wie wichtig, EiferSucht – positiv und negativ, Spannung und Status in Beziehungen

Ist Liebe Schicksal oder Aktivität ? 

Die Vorstellung von der Liebe als ein schicksalhaftes Ereignis ist weit verbreitet. Ein wenig Schicksal ist es schon,  aber dass muss nicht heißen, dass man ein ganzes Leben lang auf die Liebe wartet und sich dadurch selbst in eine abwartende Position bringen soll.

Häufig verwechseln wir Liebe mit Phantasie. Und Liebe ist real, wenn sie nur in unserer Phantasie bleibt, kann sie nie gelebt werden. 

Nun aber hat Liebe viel gemeinsam mit Aktivität, sie muss gelebt werden, wenn ein Mensch passiv ist, kann keine Liebe erfahren.

Oxytocin – das Hormon der Nähe,

das Menschen auf „Wir“ und „Die anderen“ teilt und Beziehungen schafft und gleichzeitig zerstört. Denn das Gefühl der Zusammengehörigkeit sowohl auf geistigen Prozessen beruht, als auch auf physischen. 

Dopamin – Antrieb, Leidenschaft, Aktivität

Dopamin würde ich als Hormon des Lebens bezeichnen. Unsere Energie, unser Antrieb, unsere Neugier, unsere Lust, all das schafft das Hormon Dopamin.

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Liebe ist wichtig 

Sie bereichert unser Leben, macht es sinnhafter und gibt Menschen mehr Energie als alles anderes. Ohne Liebe erscheint das Leben leer, man vermisst etwas und hat nur die unschöne Seite – Angst, Unsicherheiten, Leid und Frustrationen. 

Sexualität

ist nicht unbedingt Harmonie, Vertrauen oder Geborgenheit, möglich auch deren Gegenteil.

Und nun obwohl der Sex zu einer lebendigen Liebesbeziehung gehört, ist er anscheinend nicht das wichtigste für das Funktionieren einer Partnerschaft.

Das Gespräch und die Kooperation im Alltag mit dem Partner werden von vielen als wichtiger eingeschätzt.

Dennoch ist Sexualität wie ein Spiegelbild der Beziehung.

Außenbeziehungen

Es entstehen meist viele Fragen, wenn es um Affären und Außenbeziehungen geht. Einige finden sie gut, andere schlecht. Eigentlich gibt es da kein richtig oder falsch, es gibt nur erträglich und unerträglich.

Wenn der eine (oder die beiden Partner) sich nicht mit den Ursachen der Probleme und den Unzufriedenheiten in der Beziehung auseinandersetzen will, oder wenn er etwas vermisst, was er in seiner Beziehung nicht hat, sucht sich nach einem Dritten (oder nach mehreren), der idealerweise das alles ausgleichen soll.

Dieser Dritte übernimmt gleich eine ehestabilisierende Funktion, bei ihm kann man Erregung, Agressionen, Sexualität und vielleicht auch Zärtlichkeiten ausleben. 

Ohne diese Außenbeziehungen hätten so viele Ehen gar nicht jahrelang existieren können.